

Denizli Hotel
Ort: Denizli, Türkei
Jahr: 2021
Art: Gastgewerbe
Status : Konzept
Fläche: 3550 m²
Auf dem Weg zum Stadtwald, etwa 15 Minuten vom Stadtzentrum Denizlis entfernt, wirft die Landschaft mit ihren traditionellen Siedlungen, antiken Städten und Travertinfelsen die Frage auf: „Ist es mediterran oder ägäisch?“ Die Art und Weise, wie sich die Siedlungen in die Topografie einfügen, die engen Gassen, die durch die Abstände zwischen den Gebäuden entstehen, das Straßenleben, die lokale Kultur und die Gebäudetypologie, die sich aus vielen verschiedenen Faktoren, den Fassadenmerkmalen und den verwendeten Materialien ergibt, prägen diesen Eindruck.
Das Projekt umfasst eine Baufläche von 3600 m² und liegt inmitten eines Waldgebietes. Die Möglichkeiten des abfallenden Geländes wurden optimal genutzt, um ein Hotel mit Gemeinschaftsbereichen und 39 Wohneinheiten zu errichten. Anstatt alle Wohneinheiten in einem monolithischen Gebäude zu platzieren, entschied man sich, sie dem Hang folgend nebeneinander anzuordnen. So profitieren die Einheiten optimal von der Landschaft. Die unter Berücksichtigung des Sonnenverlaufs und der Aussicht geplanten Wohneinheiten sind durch offene Erschließungsbereiche, die als „Straße“ bezeichnet werden, miteinander verbunden. Die Wohneinheiten sind so gestaltet, dass sie auf verschiedenen Ebenen angeordnet sind und durch veränderte Fassadenöffnungen die Privatsphäre zwischen den Einheiten wahren.
Die Gemeinschaftsräume sind von den Wohnräumen getrennt und dank des abfallenden Geländes im Obergeschoss angeordnet. Dadurch wird die Beeinträchtigung der Gäste durch die Nutzung der Gemeinschaftsräume minimiert. Zudem soll die Verbindung zur Landschaft und zur Umgebung für die Nutzer, die sich in den Gemeinschaftsräumen aufhalten, erhalten bleiben.
Für die Fassade wurden traditionelle und natürliche Materialien bevorzugt, um der Beschaffenheit des Geländes und seiner geographischen Geographie, die Spuren der Vergangenheit trägt, Rechnung zu tragen. Aufgrund der Verwendung verschiedener Materialien und der unterschiedlichen Gebäudetypen wird auch die Frage der Wiederholung und Nicht-Wiederholung erörtert.









